Fördermöglichkeiten

*Der Prämiengutschein (Bildungsprämie)

Einen Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn Sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro (oder 40.000 Euro bei Zusammenveranlagung) nicht übersteigt. Das gilt auch für Personen in Eltern- oder Pflegezeit. Mit dem Prämiengutschein werden 50% der Weiterbildungskosten übernommen, maximal jedoch 500 Euro. Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheines ist ein Beratungsgespräch. Beratungsstellen in Ihrer Nähe und weitere Informationen finden Sie unter http://www.bildungspraemie.info. Mit Ihrer anschließenden Anmeldung beim Bildungsträger übergeben Sie den Prämiengutschein und erhalten eine reduzierte Rechnung.

Sie können jedes Kalenderjahr einen Prämiengutschein erhalten.
 
*Weiterbildungsscheck Individuell

  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderung bis zu 70 % der förderfähigen Weiterbildungskosten

Der „Weiterbildungsscheck – individuell“ richtet sich an Beschäftigte, Auszubildende und Berufsfachschüler (ab dem vollendeten 18. Lebensjahr), Wiedereinsteiger und Berufsrückkehrer (z. B. arbeitslose Nichtleistungsempfänger), die sich beruflich weiterbilden möchten. Vorhaben der individuell berufsbezogenen Bildung bzw. Weiterbildung zur Verbesserung der beruflich nutzbaren Kompetenzen bzw. Qualifikationen sowie der Steigerung der Beschäftigungschancen werden mit bis zu 70 Prozent der Weiterbildungskosten durch einen Zuschuss gefördert. Das Verfahren ist einfach: Sie suchen sich eine passende Weiterbildung aus, holen drei Angebote ein und stellen den Förderantrag.Weitere Informationen finden Sie unter www.sab.sachsen.de.

*Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium unterstützt besonders talentierte und motivierte Berufseinsteiger, sich in Ihrem Beruf zu entwickeln, neue Kompetenzen und Fertigkeiten aufzubauen aber auch mit fachübergreifenden Weiterbildungen den Horizont zu erweitern. 

Das Weiterbildungsstipendium fördert die berufliche Qualifizierung im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung. Erste Voraussetzung für eine Bewerbung ist daher, dass Sie eine Ausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen absolviert haben.
Bei der Aufnahme in das Programm müssen Sie grundsätzlich jünger als 25 Jahre sein und Ihren Berufsabschluss mit besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden haben. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet sein.

Als Stipendiat/-in können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums Zuschüsse von insgesamt 7.200 Euro für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen beantragen - bei einem Eigenanteil von 10 Prozent je Fördermaßnahme. 

Informationen hierzu finden Sie unter https://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html.

*Förderung über die Agentur für Arbeit oder die Arbeitsgemeinschaften mit Bildungsgutschein

Speziell ausgeschriebene Weiterbildungen können unter Erfüllung der Voraussetzungen der Agentur für Arbeit oder ARGE gefördert werden. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Betreuer.
 
*Steuerersparnis durch Weiterbildung

Aufwendungen, die durch den Besuch von Seminaren und Lehrgängen entstehen, können bei Fortbildung in einem ausgeübten Beruf steuerlich als Werbungskosten voll abgesetzt werden oder bei Berufsausbildung und Weiterbildung in einem nicht ausgeübten Beruf als Sonderausgaben steuermindernd abgezogen werden. Als Aufwendungen gelten die Lehrgangskosten, die Prüfungsgebühren sowie Lehrmittel und Fahrtkosten. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt.